Meine ersten sechs Monate bei synalis
Fun Fact: Meine ersten sechs Monate bei synalis waren eigentlich schon meine zweiten sechs … : Den Startschuss setzte ein Praktikum im Rahmen meiner beruflichen Umschulung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Zwischen Oktober 2024 und April 2025 verbrachte ich sechs Monate im ECM-Bereich, in denen ich nicht nur ELO kennenlernte, sondern auch das Unternehmen als Ganzes.
Praktikum, Ausbildung – und dann?
Aufgrund der sympathischen Kollegen, den interessanten Aufgaben im ECM-Bereich und der allgemein sehr angenehmen Atmosphäre stellte sich bei mir schnell der Wunsch ein, nach der erfolgreichen Umschulung zu synalis zurückzukommen – ein Wunsch, der von Daniel Schulte an die anderen Geschäftsbereiche weitergetragen wurde. Bevor ich mich versah, unterbreitete Rieke, Head of Human Resources & Internal Operations, mir den Vorschlag, als Consultant mit technischem Fokus im CRM-Bereich einzusteigen. Über diese Option hatte ich mir vorher selbst keine Gedanken gemacht. Viele Kolleginnen und Kollegen im Praktikum und in meinem privaten Umfeld haben mich darin bestärkt, diese Idee zu verfolgen. Also los!
Willkommen im Team CRM
Schnell kam es zu Gesprächen mit Geschäftsführer und Head of Business Applications, Customer Engagement & Low Code Solutions Jens, Fabian und Manuel, die mir den Geschäftsbereich CRM und die Consultant-Position mit den dazugehörigen Aufgaben immer greifbarer machten. Überzeugt nahm ich die Stelle schließlich an und nach dem erfolgreichen Abschluss meiner Umschulung im Sommer 2025 starteten im August meine „zweiten sechs Monate“ bei synalis – diesmal im CRM-Geschäftsbereich, genauer gesagt im Team für Low-Code-Lösungen.
Onboarding
Mein Onboarding verlief strukturiert und praxisnah, auch wenn die Lernkurve ohne Vorerfahrung teilweise recht steil war: Microsoft 365, Dynamics 365 Business Central, Power Plattform mit Power Pages, Power Automate, Power Apps, viele neue Kollegen und Kunden … Das kann einen schnell überwältigen. Aber mir wurde bei dem großen Umfang sofort ans Herz gelegt, es langsam und ruhig angehen zu lassen. Sehr unterstützend war die Bereitschaft meiner Kollegen, sie jederzeit mit Fragen löchern zu dürfen, sowie ein umfangreiches Portfolio an Video-Tutorials von Microsoft MVP Lisa Crosbie, was im Zusammenspiel schnell zu ersten Erfolgen in der Erstellung von PowerApps führte.
Erste Aufgaben und Herausforderungen
In kleinen eigenen Projekten zum Üben machte ich immer wieder die Erfahrung, dass viele der vermittelten Inhalte aus der Ausbildung (z.B. Datenbanktheorie) tatsächlich hilfreich und wichtig für die regelmäßigen Aufgaben in meiner neuen Position sind – eine wertvolle Erkenntnis, auch wenn der Lernweg immer mal wieder steinig sein konnte; aber wo ist das nicht der Fall?
Zügig begann ich mit der Case Study, der Konzeption und Umsetzung einer Model Driven Power App zur Projektverwaltung. Parallel wurde ich bereits zu vielen Kundenterminen mitgenommen; zunächst als „stiller Beobachter“, aber nach kurzer Zeit auch schon, um aktiv kleine Anpassungen auf Kundensystemen umzusetzen. Dabei wurde ich mir immer gewisser, dass die Entscheidung der Consultant-Laufbahn die richtige war. Die Mischung aus Analyse von Anforderungen, Konzeption, Umsetzung und Präsentation von Lösungen vor Kunden ergibt für mich eine spannende Mischung.
Arbeitsatmosphäre und Kollegen
Was tut man, wenn man fachliche oder organisatorische Fragen hat? Oder wenn man das Gefühl hat, irgendwas laufe nicht rund? In meinem Fall hatten Manuel, mein fachlicher Ausbilder, und mein Teamleiter André immer ein offenes Ohr. Regelmäßige Onboarding- und Feedbackgespräche dokumentierten dabei die persönliche und fachliche Entwicklung und klopften in regelmäßigen Abständen ab, wie das Befinden ist.
Zum persönlichen Highlight zählt das erste Team-Event im September. Dort konnte ich bei nettem Essen und Getränken viele Kollegen auch abseits des Arbeitsalltags noch einmal auf einer persönlicheren Ebene kennenlernen. Im Anschluss an das Essen begaben wir uns als große Gruppe in die „Bash Rooms“. Dort warteten eine Reihe verschiedener Wettkämpfe auf die drei von uns gebildeten Teams, die Wissen, Geschicklichkeit und sportliche Finesse auf den Prüfstand stellten. Mein Team konnte in Summe einen guten dritten Platz belegen.
Learnings und Ausblick
Wenn ich ein Jahr zurückdenke, befand ich mich zu dieser Zeit noch im Praktikum. Glücklich um die Stelle, die Erfahrungen und die freundlichen und hilfsbereiten Kollegen, aber ungewiss, wie es nach der Ausbildung weiter gehen würde. Durch die nahenden Abschlussprüfungen lagen die Nerven zusätzlich blank. Das Angebot für die Position als Consultant kam zum genau richtigen Zeitpunkt, um mich zu motivieren und mir Perspektive zu geben.
Ohne große Vorkenntnisse, nur mit einer Begeisterung für technische Abläufe, Spaß am Durchdringen und Erläutern von komplexen Abläufen und einer Neugier, ständig dazu zu lernen, war eine echte Chance entstanden. Und jetzt, kaum ein Jahr später, ist aus einer Praktikumsstelle eine feste, spannende Position als Consultant geworden – und die Reise bei synalis geht weiter.
