synalis IT-Blog

Unsere Zusammenarbeit mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

FAQ: Entwicklung von Microsoft Low-Code-Anwendungen

Auch in diesem Wintersemester bietet synalis wieder ein Praxisprojekt an, bei dem Studierende der Hochschule Bonn-Rein-Sieg aus dem Studiengang der Wirtschaftswissenschaften praktische Einblicke und Erfahrungen in Welt der Microsoft Low-Code Geschäftsanwendungen der neusten Generation erhalten. Das Leistungsangebot für Projekte mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg gestalte ich – Jens P. Klasen, Bereichsleiter für Customer Engagement und Low-Code Solutions. Meiner Funktion als Lehrbeauftragter komme ich seit bald 16 Jahren nach – und das aus voller Überzeugung.  Da mir häufiger dieselben Fragen zum Praxissemester gestellt werden, gebe ich hier mal einen kurzen Überblick.

Wie kamst du dazu, dich an der Hochschule zu engagieren?

Zum Ende meines Studiums der Wirtschaftswissenschaften habe ich den Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik nach B2B Marketing belegt und im Zuge dessen noch ein Praxisprojekt zu Content Management-Systemen absolviert. Das war damals noch alles sehr theoretisch bzw. „folienlastig“ und wir Studenten haben uns genau darüber beschwert. Mein derzeitiger Professor, Prodekan für den Fachbereich der Wirtschaftswissenschaften, meinte dann zu mir: Jens, dann mach es doch besser. Nach 16 eindrucksvollen Jahren hoffe ich reflektierend sagen zu können, es greifbarer und somit praxisnaher gestaltet zu haben. Das regelmäßige positive Feedback und die Langlebigkeit des Projekts sprechen jedoch dafür, dass wir einiges richtig gemacht haben 😉 

Mit welchen Technologien beschäftigt ihr euch aktuell mit den Studierenden?

Technologisch beschäftigen wir uns derzeit mit der Lösung PowerApps der Microsoft Power Platform. Dabei handelt es sich um Microsofts Low-CodePlattform, die auch Studierende ohne große IT-Fachkenntnis relativ zeitnah in die Lage versetzten kann, eine Geschäftsanwendung für spezielle Bedarfe zu „entwickeln“. Low-Code-Applikationen treffen dabei genau den Nabel der Zeit: IT-Budgets verlagern sich seit Jahren immer deutlicher von der EDV weg in Richtung der einzelnen Fachabteilungen von Unternehmen. Diese benötigen meist zeitkritische Lösungen für ein konkretes Problem und wissen i.d.R. genau, welche Anforderungen dabei realisiert werden sollen. Demnach ist es für Studierende spannend zu sehen, welche IT-Herausforderungen im späteren Berufsleben (trotz einer kaufmännischen Ausbildung) auf einen warten. 

Wie läuft ein Praxisprojekt mit der Hochschule grundsätzlich ab und wie profitieren die Studierenden davon? 

Vom Prinzip her verläuft das Projekt an der Hochschule wie ein Kundenprojekt, bei dem die Studierenden lernen, sich auf einer Microsoft Teams-Umgebung zu organisieren und ein vorgesetztes Thema mit oder ohne Kundenkontext gemeinsam zu bearbeiten. Schließlich wird die Arbeit der Teilnehmer am Ende bewertet und ist damit ein fester Bestandteil der Benotung ihres Studiums.

In speziellen Fällen involvieren wir das Praxisprojekt auch in ein laufendes Kundenprojekt, wodurch die Studierenden dann auch noch eine Teilnahmebestätigung erhalten, der sich zudem ganz gut im Lebenslauf macht. Es ist auch schon vorgekommen, dass sich ein Absolvent bei seinem zukünftigen Arbeitgeber an uns erinnerte und uns anschließend als Dienstleister empfohlen hat.

In diesem Jahr wollen wir gemeinsam eine Campus-App entwickeln, die sämtliche Bedarfe des studentischen Lebens abdecken soll. Dabei durchlaufen wir nahezu alle Phasen eines agilen Low-Code-Projekts: Die Studierenden werden dabei an die Systematik bzw. Methode herangeführt, wie man dabei idealerweise vorgeht.

Praxissemester-Hochschule-Bonn-Rhein-Sieg-synalis-Semesterplan

Praxissemester bei synalis

Neben dem Einblick in die modernsten Technologien zur Gestaltung von Geschäftsanwendungen bieten wir als synalis für Studierende die Möglichkeit, Ihr Pflicht-Praktikum bzw. Praxis-Semester ebenfalls direkt bei uns zu absolvieren. Darüber hinaus haben wir schon sehr gute Erfahrungen mit Werksstudenten und in der Betreuung von Bachelorarbeiten gemacht.

In diesem Semester werde ich beispielsweise von unserem Werksstudenten Julian im Hochschulprojekt unterstützt, der im letzten Semester als Teilnehmer auftrat und das Projekt mit veranstaltet. Diese Tätigkeiten bringen die ersten Erfahrungen im organisatorischen und technischen Umfeld unseres Unternehmens hervor, bevor man sich gegebenenfalls später vor dem Einstieg in das Berufsleben als Berater offiziell um eine Stelle bewirbt. Insofern kann man von einer WIN-WIN Situation von Studierenden und der Unternehmen sprechen, was die Bedeutung dieser Hochschulprojekte auch noch einmal betont. 

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